
Warum wir Infrarotwellen für Smart-Spiegel verwenden
Wir haben unsere Infrarotheizer entwickelt, um ein wirklich lästiges Problem zu lösen: die dicke Schicht aus Nebel, die den Spiegelbildern sofort den Glanz nimmt, sobald man aus der Dusche kommt.
Die meisten Heizer versuchen, die ganze Luft im Raum zu erwärmen – das dauert jedoch sehr lange. Wir gehen einen anderen Weg. Unsere Infrarotwellen gelangen direkt zum Glas – ohne Zwischenstopps.
Wärme, die sofort entsteht
So funktioniert es: Wir verwenden Kurzwellenemitter – beispielsweise Quarz- oder Halogenfäden. Sie haben eine sehr geringe thermische Masse – mit anderen Worten: Sie brauchen keine Zeit, um sich aufzuwärmen.
Wenn man einen Knopf am Smart-Home-Hub drückt, wird ein Signal an den Controller gesendet, der daraufhin den Heizer einschaltet. Sofort wird der Spiegel heiß – dadurch steigt die Temperatur des Glases über den Taupunkt, und der Nebel verschwindet. Man muss nicht mehr im kalten Badezimmer warten, bis die Heizung funktioniert.
„Smart“ machen
Wir verbinden diese Heizer mit Zigbee- oder Matter-Controllern, sodass sie mit dem Rest des Hauses kommunizieren können.
Man kann auch einen Feuchtigkeitssensor einsetzen, der automatisch reagiert: Sobald die Luftfeuchtigkeit 70 % erreicht, schaltet sich der Spiegel automatisch ein. Oder an kalten Januartagen kann man vom Bett aus den „Wintermodus“ aktivieren.
Im Inneren nutzen wir niederstromigen Gleichstrom für die Steuerung – doch der Heizelement selbst benötigt 110 V oder 220 V. Nur so entsteht dieses „instantane“ Wärmeerlebnis.
Das schwierige Unterfangen
Es handelt sich dabei um ein Balanceakt: Wir wollen viel Wärme erzeugen – doch wir können sie nicht einfach an einem Ort konzentrieren. Andernfalls könnte das Glas durch den Druck zerbrechen oder die Rückseite des Spiegels könnte abplatzen.
Um das zu verhindern, verteilen wir die Heizelemente gleichmäßig. Dadurch bleibt die Wärme konstant und der Spiegel bleibt intakt.